Projekte im Portrait

Wie wir in der Strandgastronomie die Kreislaufwirtschaft voranbringen

Im Kampf gegen die Vermüllung der Ostsee hat der NABU mit lokalen Partnern und dank Unterstützung der Veolia Stiftung im September 2016 ein neues Projekt gestartet: Auf der Insel Fehmarn können Strandurlauber künftig selbst entscheiden, ob sie anstatt auf Einweggeschirr auf eine umweltfreundliche Mehrwegvariante setzen, wenn sie ihr Fischgericht, Pommes-Frites oder eine Quarkspeise mit an den Strand nehmen wollen. Mit dem vom NABU initiierten Mehrwegangebot leisten Gastronomen und ihre Kunden einen Beitrag zum Schutz unserer Meere. Denn ein Mehrwegsystem hilft Abfall zu vermeiden, Ressourcen zu schonen und schützt unsere Meere und seine Bewohner. Gemeinsam können Betriebe, Einheimische und Feriengäste das Müllaufkommen am Strand und in der Umgebung reduzieren, sodass unsere Meere sauber bleiben.

Mehrweg fürs Meer

Kaffe und Salat in blauen Mehrwegbehältern

Das Pilotprojekt auf Fehmarn soll zeigen, dass der Aufbau eines Mehrwegsystems für ökologisch nachhaltiges Geschirr in der strandnahen Gastronomie möglich ist. Zugleich soll das System im Dialog mit den Gastronomen und ihren Kunden weiterentwickelt worden. Perspektivisch möchten die Initiatoren auch andere Kommunen und Betriebe davon überzeugen, Mehrwegalternativen anzubieten und das Engagement zum Schutz der Meere auszuweiten. Wer sich für das Mehrweggeschirr entscheidet, hinterlegt beim Kauf einen Pfand. Nach dem Verzehr kann das Geschirr bei jedem teilnehmenden Betrieb, erkennbar durch das Aktionslogo, zurückgeben werden. Dort erhält man sein Pfand zurück und die Box gelangt gereinigt wieder in den Kreislauf.

Die Kooperation mit dem NABU bekräftigt unsere Veolia-Verpflichtungen „Wir unterstützen die lokale Entwicklung an unseren Standorten“ und „Wir bewirtschaften natürliche Ressourcen nachhaltig, indem wir Kreislaufwirtschaft unterstützen“.