Projekte im Portrait

Wie wir aus Fragebögen lernen und damit die Mitarbeiterzufriedenheit stärken

Mit einer hohen Mitarbeiterzufriedenheit möchte Veolia die Voraussetzungen für ein konstruktives Arbeitsklima schaffen. In einem 3-Jahresrhythmus wird diese deshalb in einer umfassenden Befragung analysiert. 2015 erfolgte erstmals eine Befragung der Beschäftigten aller Geschäftsbereiche von Veolia in Deutschland nach einheitlicher Methodik. Hinterfragt wurden persönliche Arbeitssituation, Informationserhalt, Zusammenarbeit, Arbeitsorganisation, Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten sowie Führung durch die direkte Führungskraft. Die Auswertung erfolgte getrennt nach Geschäftsbereichen.

Messbare Ergebnisse und konkrete Maßnahmen

drei Personen im Gespräch

Für den Mitarbeiter-Zufriedenheits-Index, der vergangenheitsbezogen eine Aussage über den relativen Erfüllungsgrad der Mitarbeiteranforderungen trifft, ergaben sich Werte zwischen 66,1 und 75,5. Verglichen mit anderen Unternehmen ähnlicher Branchen sind diese etwa im Durchschnitt.

Ein wenig schlechter fällt der externe Benchmark des Mitarbeiter-Bindungs-Index aus. Er beschreibt auf der Grundlage des gegenwärtigen Niveaus zukunftsbezogen die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen und lag zwischen 61,0 und 72,1. Die Ergebnisse wurden zunächst dem CODIR, dann den Geschäftsführern der einzelnen Unternehmen und schließlich allen Beschäftigten präsentiert. In Workshops wurden standortbezogene Verbesserungsmaßnahmen erarbeitet und in die Zielprozesse 2016 und 2017 integriert.