Markt - Unser Fortschritt 2016/17

Nachhaltig wachsen mit Mehrwert

Auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette betrachtet Veolia mit seinem ganzheitlichen Ansatz wirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte im Zusammenhang. Orientiert an den Kundenbedürfnissen und inspiriert von Innovationen möchten wir uns als Referenz für nachhaltige Lösungen etablieren. Aus der Stakeholderbefragung zur Wesentlichkeitsanalyse wissen wir, dass „Sicherheit und Qualität der Dienstleistungen“ sowie „Kundenzufriedenheit und service“ zu den wesentlichen Zukunftsthemen für Veolia in Deutschland gehören.

Verpflichtungen

01 Wir erbringen erstklassige Dienstleistungen für Kommunen und Industrie
Veolia-KPI weltweit: Status in D 2017:
Globales Umweltmanagementsystem deckt 100 % unserer Aktivitäten ab bis 2020 86 %

Ziele Veolia Deutschland:

  • Wir steuern weiterhin einen hohen Anteil unserer Geschäftsaktivitäten mit zertifizierten Managementsystemen.
  • Im Interesse von Effektivität, Effizienz und Prozesssicherheit verbessern und standardisieren wir mit Hilfe des Programms Mach3 kontinuierlich unsere Geschäftsprozesse und binden dabei 25 % unserer Beschäftigten ein.
  • Wir wachsen aus unseren bestehenden Standorten und Partnerschaften heraus und identifizieren Möglichkeiten für externes Wachstum.
  • Wir etablieren Veolia Industrieservice als Plattform für Angebote an Industriekunden.
  • Wir stellen eine nachhaltige Lieferkette sicher.
02 Wir entwickeln neue Geschäftsmodelle mit gesellschaftlichem Mehrwert
Veolia-KPI weltweit: Status in D 2017:
Vereinbarung einer umfassenden Partnerschaft mit Mehrwert in jeder Zone und in jedem Wachstumssegment Mehrere Partnerschaften in der Nordeuropa-Zone, zu der Veolia Deutschland innerhalb der Veolia-Struktur gehört

Ziele Veolia Deutschland:

  • Wir bieten unseren Kunden integrierte Ressourcenlösungen an.
  • Wir stärken unsere Innovationskraft durch Kooperationen mit zehn Startups und die Förderung des internen Unternehmertums.
  • Wir nutzen Impulse aus dem Dialog mit Stakeholdern zur Weiterentwicklung unserer Geschäftsmodelle.

Verbesserungspotenzial:

  • Das interne Unternehmertum ist weiter zu stärken.

Erstklassige Dienstleistungen

Zusätzlich zu den zertifizierten Managementsystemen sichern die Unternehmen der Veolia-Gruppe in Deutschland die kontinuierliche Verbesserung ihrer Prozesse ab, u.a. durch das 2015 eingeführte interne Optimierungsprogramm MACH3. Unter Anleitung der Projektmanager spüren Mitarbeitern dabei Potenziale für die Weiterentwicklung organisatorischer Abläufe im Unternehmen auf und nehmen Anpassungen vor. 2016 und 2017 war das MACH3-Team insbesondere in Verwaltungs- und Finanzbereich im Einsatz. Zu den Verbesserungsmaßnahmen gehörten beispielsweise die Neuorganisation und Standardisierung der Rechnungseingangsprozesse zwischen den einzelnen Unternehmen. Als Ergebnis wird ein einheitliches System für alle Unternehmen in Deutschland umgesetzt. Im Bereich der operativen Prozesse wurde die Planung von Arbeitsaufgaben verbessert und die Digitalisierung von manuellen Daten vorangetrieben. Wie geplant waren rund 25 % der Beschäftigten in den Prozess eingebunden.

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Industriearbeiter beim Probe nehmen

Unsere Verantwortung für erstklassige Dienstleistungen umfasst auch die nachhaltige Lieferkette. Rund 90 % der rund 10 000 Zulieferer und Dienstleister von Veolia in Deutschland sind inländische Unternehmen. Veolia Deutschland nutzt die Plattform Ecovadis, um jedes Jahr die hinsichtlich Umsatz und Nähe zum Kerngeschäft wichtigsten Lieferanten nach ihrer nachhaltigen Unternehmenspraxis zu befragen. Die Ergebnisse werden ausgewertet und, wenn erforderlich, Verbesserungen vereinbart. So erreicht Veolia eine verlässliche Überprüfung und Verbesserung von sozialen, gesellschaftlichen und ökologischen Aspekten bei seinen wesentlichen Zulieferern und Auftragnehmern. Außerdem sind Nachhaltigkeitskriterien Teil der allgemeinen Geschäftsbedingungen von Veolia in Deutschland. 2016 und 2017 wurden keine signifikanten negativen Auswirkungen auf Arbeitspraktiken, Gesellschaft und Umwelt in der Lieferkette registriert. Mit diesem Prozess stellt Veolia auch eine verlässliche Überprüfung von Menschenrechtsaspekten bei seinen wesentlichen Zulieferern und Auftragnehmern sicher und berücksichtigt damit den 2016 verabschiedeten Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte. Die Wahrung der Menschenrechte sowie die Ächtung von Zwangs- und Kinderarbeit sind zudem Teil der allgemeinen Einkaufs¬bedingungen von Veolia in Deutschland. 2016 und 2017 wurden keine tatsächlichen und potenziell negativen menschenrechtlichen Auswirkungen in der Lieferkette registriert.

Die erstklassigen Dienstleistungen von Veolia in Deutschland werden von unseren Kunden honoriert. So wurde der Geschäftsbereich Entsorgung 2017 als „Service-Champion“ in der Kategorie Entsorgungsdienstleister ausgezeichnet. Grundlage war eine breit angelegte Kundenumfrage bei rund 2 900 Unternehmen aus 325 Branchen. Insgesamt liegen der aktuellen Serviceumfrage über 1,5 Mio. Kundenurteile zugrunde. Das Branchenranking erstellt die ServiceValue GmbH in Kooperation mit der Tageszeitung Die Welt und der Goethe-Universität Frankfurt/Main. Untersucht wird der erlebte Kundenservice anhand des so genannten „Service Experience Score“ (SES), bei dem Urteile und Erlebnisse sowohl aktueller als auch ehemaliger Kunden einfließen. Die Umfrage wird seit 2010 jährlich unter mindestens 500 Kunden eines Unternehmens oder einer Marke durchgeführt. In der Kategorie Entsorgungsdienstleister gaben Kunden von neun Unternehmen Auskunft. Mit einem Kundenbegeisterungswert von knapp 60 Prozent verwies Veolia seine Mitbewerber auf die Plätze. Veolia als Erstplatzierter darf nun mit dem Service-Value Gütesiegel werben.

Aus Anlass der 6. GFI-Fructinale, die alle 2 Jahre am Rande der Fruit Logistica stattfindet, wurden 2017 mit Gästen aus Wirtschaft, Politik und Medien die drei GFI-Buddy-Bären an Freunde und Partner der Frischemärkte-Gemeinschaft vergeben. Den Preis in der Kategorie „Langjähriger Partner der Frischemärkte“ erhielt Veolia.

Das Projekt Co-Vergärung der OEWA in Schönebeck, durch welches die Kläranlage vom Stromverbraucher zum Lieferanten von Energie wird, erhielt 2017 den Sonderpreis der Umweltallianz Sachsen-Anhalt.

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Nachhaltiges Wachstum

Der gesellschaftliche Wandel hin zu nachhaltigerem Handeln führt zu einer steigenden Nachfrage nach unseren Dienstleistungen in verschiedenen Geschäftsfeldern von Veolia in Deutschland. Dies ermöglicht uns, aus bestehenden Standorten und Partnerschaften heraus zu wachsen und unsere Angebote zukunftsorientiert auszurichten. So hat die OEWA 2017 die europäische Ausschreibung des Zweckverbandes AZV Königsbrück gewonnen und managt damit auch in Zukunft den Betrieb der abwassertechnischen Anlagen. Die seit 1993 bestehende Partnerschaft wird für mindestens 15 Jahre, bei einer Verlängerung sogar für 20 Jahre, fortgesetzt.Der gesellschaftliche Wandel hin zu nachhaltigerem Handeln führt zu einer steigenden Nachfrage nach unseren Dienstleistungen in verschiedenen Geschäftsfeldern von Veolia in Deutschland. Dies ermöglicht uns, aus bestehenden Standorten und Partnerschaften heraus zu wachsen und unsere Angebote zukunftsorientiert auszurichten. So hat die OEWA 2017 die europäische Ausschreibung des Zweckverbandes AZV Königsbrück gewonnen und managt damit auch in Zukunft den Betrieb der abwassertechnischen Anlagen. Die seit 1993 bestehende Partnerschaft wird für mindestens 15 Jahre, bei einer Verlängerung sogar für 20 Jahre, fortgesetzt.

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Ingenieur mit Laptop

In Görlitz und Weißwasser investieren die Stadtwerke bereits heute umfassend in die verlässliche Trinkwasserversorgung von morgen. Die Privatmolkerei Bechtel (Naabtaler Milchwerke) und die OEWA unterzeichneten 2017 einen Betriebsführungsvertrag für die neu errichtete Abwasserbehandlungsanlage des Unternehmens. Damit bleibt die OEWA langfristiger Partner für die Abwasserbehandlung der am Standort Schwarzenfeld anfallenden Produktionsabwässer und baut den Umfang der Dienstleistungen weiter aus. Die TVF Waste Solutions besiegelte 2017 die Verwertung von jährlich 15 000 Tonnen Klärschlamm der hanseWasser Bremen ab 2018 für sechs Jahre. Die Stadtwerke Gifhorn, die seit 2013 partnerschaftlich mit BS Energy kooperieren, erhielten per Januar 2017 die Stromkonzession für die Kernstadt und die Gaskonzession für das Gemeindegebiet Gifhorn für die kommenden fünf Jahre.

Zusätzlich hat Veolia in Deutschland 2016 und 2017 durch akquisitorisches Wachstum seine Kernaktivitäten erweitert, aber auch Nischengeschäfte entwickelt. So gehört seit 2016 Ökotec Energiemanagement als Spezialist im Bereich Energieeffizienz für Industrieunternehmen zur Veolia-Gruppe. Mit dem Erwerb mehrerer Entsorgungs- und Recyclingunternehmen ergänzte Veolia 2016 und 2017 sein bisheriges Standortnetz und vergrößerte seine Expertise und Kapazität im Kerngeschäft:

Veolia hat 2017 die Eurologistik-Gruppe inklusive aller Tochtergesellschaften erworben. Die Hauptaktivität der umsatzstärksten Tochtergesellschaft Eurologistik Umweltservice ist die Aufbereitung von Ersatzbrennstoffen. Im Bereich der klassischen Entsorgungsdienstleistungen baut Veolia mit dem Zukauf seine Präsenz im Norden und Osten Deutschlands aus. Zudem bietet die Kompetenz von Eurologistik in der Entsorgung von gefährlichen Abfallstoffen sowie im Bereich der Industriereinigung weiteres Entwicklungspotenzial.

Veolia hat 2017 die schwedische Hans Andersson-Recycling-Gruppe übernommen. Zur Gruppe zählt unter anderem die deutsche Tochter Andersson-Recycling GmbH mit Sitz in Hilden, die Altpapier, Kunststoffabfälle und Metalle handelt und mobile Akten- und Datenträgervernichtung anbietet.

Veolia übernahm 2017 eine Vorbehandlungs- und Sortieranlage für Kunststofffolien der Just Kunststoffe GmbH, deren Standort und Profil sich ideal in die regionale Struktur einfügt.

Veolia verstärkte 2017 sein Engagement im Recycling von Kunststoffen in Deutschland durch die Übernahme der beiden Kunststoffrecycler Multipet und Multiport. Die Bernburger Recyclingunternehmen verfügen über eine Verarbeitungskapazität von zusammen rund 75 000 Tonnen Kunststoffabfall im Jahr. Multipet stellt aus PET-Flaschen PET-Flakes für die kunststoffverarbeitende Industrie her. Multiport recycelt vor allem Hohlkörper aus HDPE sowie PP-Verpackungsabfälle.

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Geschäftsmodelle mit Mehrwert

Mit integrierten Ressourcenlösungen, die unsere Kompetenzen aus mehreren Geschäftsbereichen im Interesse nachhaltiger Entwicklung miteinander verknüpfen, überzeugt Veolia in Deutschland bereits heute seine Kunden.

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So entwickelten die Stadtwerke Springe ein einzigartiges Konzept zur klimaneutralen Wärmeversorgung des Stadtkerns, das mit Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert wird. EnEffCo®, die Lösung für Energieeffizienz-Controlling des Veolia-Unternehmens ÖKOTEC, kam in den Industrieparks von Veolia an den Standorten Heinsberg und Düren erfolgreich zum Einsatz. Durch den Einsatz von batterie-elektrischen Routenzügen und neuer Abfallsammelfahrzeuge mit Akku betriebenen Aufbauten konnte Veolia bei einem Fahrzeughersteller u.a. die Abgas- und Lärmimmissionen deutlich reduzieren.

Seine Geschäftsmodelle möchte Veolia mit Blick auf ihren gesellschaftlichen Mehrwert noch weiter entwickeln. Anstöße dazu kommen aus den Geschäftsbereichen selbst, aber auch aus Kooperationen mit Startups und mit anderen Unternehmen sowie aus den Begegnungen mit unseren Critical Friends und mit Veolia-Kollegen.

2016 wurde ein übergreifendes Innovationsprogramm für Veolia in Deutschland unter dem Motto „Innovation is business. Business is innovation.“ gestartet, um die Entwicklung integrierter Ressourcenlösungen zu unterstützen. Das Programm umfasst die Module Operative Innovationsprojekte, Programm U-START und Intrapreneurship Programm.

Ende 2017 gehörten zu den operativen Innovationsprojekten 17 Initiativen, die von den Standorten der Veolia-Geschäftsbereiche aus einem konkreten Bedarf heraus initiiert wurden. Die Projekte werden teilweise gemeinsam mit Veolia-Partnern oder externen Kooperationspartnern durchgeführt. Einige werden durch EU-Fördermittel unterstützt.

So soll bei ReUseHeat Abwärme aus einem Datencenter für die Nahwärmeversorgung eines Stadtquarttiers in Braunschweig genutzt werden.
LowCapexDryer verwendet Abwärme aus der Altholzverbrennung zur Trocknung von Klärschlamm. Weitere Projekte befassen sich mit der vorausschauenden Instandhaltung von Infrastrukturen, der Rückgewinnung von Ressourcen aus Abwasser und dem Recycling bestimmter Materialströme.

Eine Reihe von Projekten dient der weiteren Qualifizierung unserer Lösungen zum Management von Energieeffizienz. Mit co2realtime, beispielsweise, können Unternehmen zukünftig ihre Treibhausgas-Emissionen reduzieren und Energiekosten sparen. Der CO2-Fußabdruck bezieht sich in diesem Fall auf Echtzeit-Daten und ist produktscharf.

Die von ÖKOTEC entwickelte Softwarelösung EnEffReg® für Energieeffizienz-Controlling EnEffCo® wird im Rahmen eines dreijährigen Projekts weiterentwickelt, damit Anlagen nicht nur überwacht, sondern auch automatisch nach Energieeffizienzkriterien über ein intelligentes Steuerungssystem geregelt werden können.

WindNODE steht für die effiziente Integration von großen erneuerbaren Erzeugungskapazitäten, Stromnetzen und Energienutzern auf Basis einer digitalen Vernetzung und wurde im Rahmen des SINTEF-Förderprogramms (Schaufenster zur intelligenten Energieversorgung der Zukunft) ausgewählt. Das Modellvorhaben startete im Herbst 2016 unter Beteiligung von ÖKOTEC.

Das Vorhaben EnPI-Connect in der Praxis richtet sich an Energiemanager und Controller in Unternehmen, die zertifiziertes Energiemanagement nach ISO 50001 betreiben und ihre Kennzahlen und ihr Effizienzcontrolling bei wesentlichen Energieverbrauchern verfeinern wollen. In der Modellfabrik Phi-Factory untersuchen Wissenschaftler der TU Darmstadt gemeinsam mit ÖKOTEC und Partnern aus der Industrie, wie das Angebot regenerativ erzeugter Energie mit der Nachfrage in Einklang gebracht werden kann. Unter der Leitung von ÖKOTEC wird untersucht, inwiefern Industriebetriebe mit EnEffCo die Möglichkeit haben, effizient zu produzieren und gleichzeitig zur Stabilisierung des Stromnetzes beizutragen.

Logo U-Start by Veolia

Im Rahmen des Programms U-START organisierte Veolia 2016 und 2017 insgesamt vier Aufrufe zur Kooperation mit Unternehmensgründern – zwei zum Thema Energieeffizienz gemeinsam mit EIT InnoEnergy, zwei zum Thema Kreislaufwirtschaft in Partnerschaft mit EIT RawMaterials. Während die europäischen Acceleratoren Know-how in Coaching und Finanzierung von Startups mitbringen, versteht sich Veolia als industrieller Partner für die gemeinsame Weiterentwicklung innovativer Geschäftsideen und bietet den Gründern Zugang zu seinen Experten, Standorten und Kunden. 2016 und 2017 gab es insgesamt sieben Kooperationen mit Startups.

2017 wurde ein Intrapreneurship-Programm gestartet, das Beschäftigte der Veolia-Gruppe befähigen und mobilisieren sollte, Ideen für die Veolia-Geschäftsmodelle von morgen zu entwickeln. Es ergänzt die 2016 gestarteten Initiativen InnovationX des Geschäftsbereichs Energie und InnoVlow des Geschäftsbereichs Wasser und zielt insbesondere auf integrierte Ressourcenlösungen ab. Da die Ergebnisse des Intrapreneurship-Programms noch nicht zufriedenstellend waren, sind weitere Maßnahmen zur Stärkung des internen Unternehmertums geplant.

Zusätzlich zu diesen Innovationsaktivitäten gehört Veolia zu den Gründungspartnern des InfraLab Berlin auf dem EUREF Campus. Die sechs großen Berliner Infrastruktur-Dienstleister arbeiten hier seit 2016 gemeinsam an Lösungen für die nachhaltige Stadt der Zukunft. Vernetzt sind die Unternehmen nicht nur untereinander, sondern auch mit kreativen Köpfen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft. Im Mittelpunkt stehen die Themen Kreislaufwirtschaft, Elektromobilität, Klimaschutz und Digitalisierung. Zu den aktuellen Projekten gehören beispielsweise die Erprobung eines unternehmens­über­greifenden Fahrzeugpools, Analysen zur Rückwärtslogistik im Handel sowie das Sammeln und Auswerten von Daten zur Optimierung von Dienstleistungen.

Veolia Deutschland setzte seine Zusammenarbeit mit dem Kreis seiner Critical Friends 2016 und 2017 fort. Ihm gehören an:

  • Alice Grindhammer, Gründerin des Agora Rollberg-Center for Contemporary Practices mit Schwerpunkt Kreislaufwirtschaft
  • Dominik Wind, Open Source Enthusiast, Experte für Kreativität, Innovation und Ökologie sowie Gründer von Open State
  • Dr.-Ing. Kerstin Kuchta, Professorin für Abfallressourcenwirtschaft
  • Dr. Torsten Cziesla, Professor für Energietechnik und Ressourcenoptimierung
  • Dr. Stefan Bringezu, Professor für Ressourcenmanagement.

Es finden zwei Treffen pro Jahr statt. Dabei diskutierten die Experten mit den Mitgliedern der Geschäftsführung von Veolia Deutschland über die nachhaltige strategische Ausrichtung des Unternehmens im Umfeld sich verändernder gesellschaftlicher Anforderungen. Thematisiert wurden beispielsweise Konzepte wie Blockchain, Eco-Design und Cradle-to-cradle, Resilient Cities und Carbon Re-use mit ihren möglichen Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle von Veolia.

Anregungen zur Weiterentwicklung unseres Geschäfts gewinnen wir auch aus dem Austausch innerhalb der Veolia-Gruppe. So trafen sich 2017 rund 60 Kolleginnen und Kollegen der IT-Abteilung aus allen drei Geschäftsbereichen und vom Veolia Headquarter in Paris zur ersten gemeinsame Konferenz unter dem Motto Digitale Offensive.

Das Treffen diente dem Austausch über die IT-Strategie von Veolia weltweit und bei Veolia in Deutschland sowie gemeinsamen Überlegungen zu Innovation, Digitalisierung, One SAP sowie globalen Lösungen und Services.

In allen Geschäftsbereichen gehört die Digitalisierung zu den Treibern von Innovationen für neue Geschäftsmodelle. So ermöglicht der Geschäftsbereich Entsorgung die Bestellung, Nachverfolgung und Abrechnung von Dienstleistungen mit Hilfe von Portalen bzw. Shops. DIGIKA ist eine neue digitale Dienstleistung des Geschäftsbereichs Wasser für Kommunen und Verbände. Die digitale Kläranlage ist modular aufgebaut und umfasst Datenanbindung, Prozessfernüberwachung und Ferndiagnose, Prozessstabilität und Energieoptimierung, zustandsbasierte smarte Wartung und Instandhaltung sowie Optimierung des Chemikalienverbrauchs. Die Dienstleistung optimiert den Betrieb der Anlage, die Kosten und den Ressourceneinsatz.

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