Beschäftigte - Unser Fortschritt 2016/17

Verantwortung für unsere Beschäftigten übernehmen

Die Kompetenzen, die Arbeitssicherheit und die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter sind die Grundlage des Erfolgs von Veolia. Das bekräftigte auch die Wesentlichkeitsanalyse: Externe und interne Stakeholder räumten „fairen Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen“ und der „Arbeitssicherheit“ höchste Priorität ein. Auch die Aspekte „Gesundheitsförderung“ sowie „Aus- und Weiterbildung“ spielen für die Beschäftigten eine herausgehobene Rolle.

Verpflichtungen

01 Wir garantieren Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz
Veolia-KPI weltweit: Status in D 2017:
Häufigkeitsrate von Arbeitsunfällen = 6,5 bis 2020 20,9 Unfälle je eine Million Arbeitsstunden

Ziele Veolia Deutschland:

  • Wir senken weiterhin die Anzahl meldepflichtiger Arbeitsunfälle mit dem Ziel, Null zu erreichen.
  • Wir reduzieren den Schweregrad von Arbeitsunfällen und die Abwesenheitsquote.
  • Wir entwickeln das Gesundheitsmanagement für unsere Beschäftigten weiter.

Verbesserungspotenzial:

  • Häufigkeit und Schweregrad von Arbeitsunfällen sind weiter zu senken.
02 Wir fördern die berufliche Entwicklung und das Engagement jedes Einzelnen
Veolia-KPI weltweit: Status in D 2017:
Anteil Beschäftigte mit mindestens einer Weiterbildung/Jahr = 75 % 92 %
Anteil Beschäftigte mit Beteiligung am sozialen Dialog = 95 % bis 2020 100 %
Manager-Engagement-Quote = 80 % behalten 86 %

Ziele Veolia Deutschland:

  • Wir gewährleisten eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit.
  • Wir fördern die Weiterbildung unserer Beschäftigten und den Wissenstransfer innerhalb der Gruppe.
  • Wir praktizieren eine aktive Ausbildungspolitik und stärken unser Hochschulmarketing.
  • Wir fördern ehrenamtliches Engagement unserer Beschäftigten durch das Programm ProEhrenamt und Einsätze der Veolia Force.

Verbesserungspotenzial:

  • Die Positionierung als guter Arbeitgeber gilt es weiter zu verbessern.
03 Wir bringen Vielfalt und soziale Rechte voran
Veolia-KPI weltweit: Status in D 2017:
Frauenanteil im Management bis 2020 auf 30 Prozent 16 %

Ziele Veolia Deutschland:

  • Wir integrieren benachteiligte Menschen in unsere Unternehmen.
  • Wir setzen einen besonderen Fokus auf die Gleichberechtigung von Frauen und Männern und entwickeln dafür standortspezifische und übergreifende Maßnahmen.

Verbesserungspotenzial:

  • Um den Frauenanteil im Management zu steigern, sind weitere Maßnahmen erforderlich.

Arbeitnehmerrechte

Veolia gehört zu den Unterzeichnern des UN Global Compact, von dessen zehn Prinzipien sechs den verantwortungsvollen Umgang mit Beschäftigten betreffen. Veolia bekennt sich darüber hinaus weltweit zu den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Grundsätzlich respektiert Veolia alle arbeits- und mitbestimmungsrechtlichen Gesetze und Vorgaben und setzt auf einen respektvollen Dialog mit den entsprechenden Gremien. Internationale Regeln sind für Veolia Deutschland nur bedingt relevant, da das Unternehmen seine Dienstleistungen in Deutschland erbringt. Maßgeblich ist die hiesige Gesetzgebung, die Arbeitnehmerrechten einen hohen Stellenwert einräumt.

weiterlesen
Logo Global Compact

Jede Geschäftseinheit der Veolia-Gruppe ist verpflichtet, die in der Ethikrichtlinie verankerten Werte und Verhaltensregeln aktiv auf ihre Interessensgruppen anzuwenden. Das gilt gegenüber allen Stakeholdern, seien es Beschäftigte, Kunden, Anwohnern, Kommunen, NGOs oder Verbraucherschutz- und Umweltschutzorganisationen.

Für die Personalpolitik bei Veolia gelten vier Schlüsselprinzipien: Gerechtigkeit, Solidarität, Weiterentwicklung der Beschäftigungsfähigkeit und Gesundheits- und Sicherheitsvorsorge. Die Geschäftsbereiche und Gesellschaften der Unternehmensgruppen untersetzen diese entsprechend ihren konkreten Anforderungen mit Maßnahmen, die entweder übergreifend für die gesamte Gruppe in Deutschland oder spezifisch für einzelne Unternehmen oder Geschäftsbereiche wirken. Dank der engen Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen der Gruppe zu Personalthemen werden gute Praxis verbreitet und neue gemeinsame Projekte initiiert.

Die Beschäftigtenstruktur von Veolia zeichnet sich durch einen Anteil von mehr als 70 Prozent gewerblicher Mitarbeiter aus. Allen seinen Beschäftigten bietet Veolia eine angemessene Bezahlung. Sie liegt bei durchschnittlich 38.100 Euro pro Beschäftigten und Jahr (2015: 37.161 Euro). Die Unternehmen der Gruppe definieren die Rahmenbedingungen für ihre Beschäftigten entsprechend den Veolia-weiten Vorgaben und der jeweiligen Branche. So hat der Geschäftsbereich Entsorgung 2017 einen Manteltarifvertrag mit ver.di abgeschlossen. Für die Unternehmen des Geschäftsbereichs Wasser gelten Firmentarifverträge mit der IG BCE, für den Geschäftsbereich Energie Flächentarifverträge mit ver.di. Der Betriebsrat bestimmt mit bei Einstellungen, Einstufungen und Umgruppierungen von Mitarbeitern.

Veolia fördert die berufliche und persönliche Entwicklung seiner Beschäftigten, damit sie mit ihren Kompetenzen auch künftig die Herausforderungen unserer Geschäftsfelder für Kommunen und Industrie meistern. Gelegenheit für einen Austausch über die Arbeitssituation bietet das jährliche Mitarbeitergespräch mit der jeweiligen Führungskraft. Ein Mitarbeitergespräch findet für alle Beschäftigten aller Unternehmen der Veolia-Gruppe verbindlich statt.

Alle Unternehmen von Veolia in Deutschland beteiligen sich an sozialen Dialogprozessen, um die Rahmenbedingungen für die Beschäftigung im Unternehmen weiter zu entwickeln. Beispiele sind die Nationale Instanz des Sozialen Dialogs sowie die Auszubildenden- und Schwerbehindertenvertretungen.

Schließen

Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz

Die Senkung der Anzahl von Arbeitsunfällen und die Reduzierung des Schweregrads von Unfällen stehen auf der Agenda der Mitarbeiter-Themen für Veolia in Deutschland an oberster Stelle. Um ein klares Signal an alle Beschäftigten und Manager zu geben, dass der Grundsatz „Sicherheit geht vor!“ von der Unternehmenszentrale bis in die kleinsten operativen Einheiten gilt, unterzeichnete die Geschäftsführung von Veolia Deutschland im Oktober 2016 eine Gemeinsame Arbeits- und Gesundheitsschutzpolitik. Diese wurde von einer Arbeitsgruppe der Sicherheitsfachkräfte erarbeitet und von der Geschäftsführung verabschiedet.

weiterlesen

Das interne Netzwerk qualifizierter Arbeitssicherheitsbeauftragter sorgt dafür, alle Mitarbeiter durch regelmäßige Schulungen zu sensibilisieren sowie bei Arbeitsstättenbegehungen und Audits mögliche Risiken zu erkennen und zu beheben. Die Unternehmen und Standorte entwickeln zusätzlich spezifische Verbesserungsinstrumente, die auf ihre konkreten Herausforderungen abgestimmt sind. So nehmen im Geschäftsbereich Wasser alle Geschäftsführer und Führungskräfte der Ebene 2 an mindestens zwei Baustellenbegehungen pro Jahr teil. Die Arbeitsschutzausschuss-Sitzungen finden stets in Anwesenheit mindestens eines Geschäftsführers und einer Führungskraft der Ebene 2 statt. Ein Mal pro Jahr findet eine Arbeitssicherheits-Konferenz für alle Führungskräfte der Ebenen 1 bis 3 statt. Die Führungskräfte im operativen Bereich aller drei Geschäftsbereiche stimmen in ihren persönlichen Zielvereinbarungen einer Vorgabe zur Arbeitssicherheit zu.

Häufigkeitsrate von Arbeitsunfällen 2015, 2016 und 2017

Die Häufigkeitsrate von Arbeitsunfällen (Unfälle je eine Million Arbeitsstunden) lag 2017 bei 20,9 (2015: 21,66). Der Schweregrad der Arbeitsunfälle, (Ausfalltage je eintausend Arbeitsstunden) betrug 0,59. Die krankheitsbedingte Abwesenheitsquote (ohne Langzeitkranke) erreichte 7,59 Prozent (2015: 8,86 Prozent).

2016 und 2017 organisierte Veolia erneut die 2015 eingeführte „Internationale Woche für Gesundheit und Sicherheit” mit Aktivitäten in allen operativen Einheiten. An mehreren Veranstaltungen nahmen der Direktor der Nordeuropa-Zone von Veolia und der Vorsitzende der Geschäftsführung von Veolia in Deutschland teil. Die Aktion mobilisiert die Verantwortlichen und ihre Teams für das Thema und bekräftigt das bedingungslose Engagement zur Vermeidung beruflicher Risiken. Da Veolia ein Null-Unfall-Ziel verfolgt, wird jeder Unfall analysiert und das Management der arbeitsbezogenen Risiken kontinuierlich unter Berücksichtigung von internen und externen Referenzen verbessert. Wurden 2016 die für alle Beschäftigten geltenden einheitlichen Sicherheitsstandards ausführlich thematisiert, standen 2017 die Risikomanagement-Standards bei Tätigkeiten mit erhöhtem Risiko im Mittelpunkt.

Veolia hat sich die Weiterentwicklung des Gesundheitsmanagements zum Ziel gesetzt, um langfristig Krankheiten der Beschäftigten vorzubeugen. Mitarbeiter können sich aktiv in die Auswahl und Gestaltung geeigneter Maßnahmen einbringen. Einen Ideenaufruf gab es beispielsweise im Vorfeld eines Treffens der Gesundheitsmanager von OEWA, MIDEWA und OTWA im Herbst 2017 in Leipzig.

Die bedeutendste neue Maßnahme war die Einführung von Dienstfahrrädern im Leasingmodell für den Geschäftsbereich Entsorgung 2017. Das Angebot vereint den Mehrwert für Gesundheit und Umwelt mit einer finanziellen Vergünstigung für die Nutzer. Bislang nehmen knapp 50 Mitarbeiter ein Dienstfahrrad in Anspruch.

In der Zentrale von Veolia Umweltservice in Hamburg wurde 2017 ein Gesundheitstag durchgeführt. Kolleginnen und Kollegen hatten vielseitige Möglichkeiten, sich über gesundheitsfördernde Maßnahmen zu informieren und Gesundheitstests durchzuführen. Massagen, Blutzucker-, Cholesterin- und Blutdruckmessungen sowie Stress- und Hörtests wurden gerne wahrgenommen. Vorträge zu den Themen „Brain-Food“, „Work-Life-Balance und Burn-Out-Prävention“ bzw. „Was ist Stress und wie kann man ihn handhaben?“, dazu leckere Salate und “bewegte Pausen“ rundeten den Gesundheitstag ab.

Außerdem wurden an mehreren Standorten neue Betriebssportgruppen gegründet bzw. deren Mitgliederzahl vergrößert. 2016 und 2017 fand erneut das traditionelle Veolia-Sportfest statt, bei dem jeweils rund 1000 Mitarbeiter in den sportlichen Wettstreit traten.

Darüber hinaus wurden vielfältige bereits bestehende Maßnahmen weitergeführt, die die Unternehmen der Gruppe entsprechend der spezifischen Anforderungen ihrer Standorte entwickelt hatten. Großer Nachfrage erfreuten sich Angebote zur Ernährungsberatung, Vorsorgeuntersuchungen, Entwöhnung vom Rauchen sowie zum Rückentraining. Auch Fragen der psychischen Gesundheit wurden aufgegriffen. Der frühere Newsletter mit Gesundheitsthemen wurde als Personal-Newsletter „Für mich“ weitergeführt und monatlich versandt.

Schließen

Weiterbildung

Weiterbildung und Wissenstransfer sind die wesentlichen Elemente zur Förderung der beruflichen Entwicklung der Veolia-Beschäftigten. Die Weiterbildungsangebote werden bedarfsgerecht entwickelt und seit 2017 auf der Website des Veolia Campus präsentiert. Im Rahmen der jährlichen Mitarbeitergespräche werden Weiterbildungen individuell zwischen Beschäftigten und Vorgesetzen vereinbart. 2017 absolvierten 92 Prozent unserer Beschäftigten mindestens eine Weiterbildung. Die durchschnittliche Dauer der Weiterbildungsmaßnahmen je Beschäftigtem betrug knapp 11 Stunden.

weiterlesen

Das Angebot an Weiterbildungen wird Jahr für Jahr bedarfsgerecht für die verschiedenen Berufsgruppen festgelegt. So gibt es beispielsweise seit 2017 im gewerblichen Bereich des Geschäftsbereichs Wasser ein Bauleiterprogramm, das bestehende Programme für Vorarbeiter und Techniker ergänzt.

Der Transfer von Wissen innerhalb der Unternehmensgruppe hat eine anhaltend große Bedeutung und wird durch verschiedene Veranstaltungsformate unterstützt. So wurde 2016 der „Gemeinsam erfolgreich-Preis“ ins Leben gerufen, der wegweisende Projekte und vor allem deren Initiatoren ausgezeichnet, die „One Veolia“ Realität werden lassen. Er soll die Zusammenarbeit zwischen den Geschäftsbereichen fördern und die Sichtbarkeit von Erfolgsprojekten stärken. Erstmalig wurde der Preis 2016 im Rahmen des Top Management Dialogs vergeben. Unter den 13 eingereichten Bewerbungen nominierte die Geschäftsführung drei Projekte. Dazu gehörten die Projekte „Zapfendorf“ und „Low Capex Drying“ sowie das Projekt „Chicago“, welches den „Gemeinsam erfolgreich-Preis gewann. 2017 gab es 10 Bewerbungen, von denen drei nominiert und beim Top-Management-Dialog zur Wahl gestellt wurden. Es gewann die Azubi-Kampagne, nominiert waren der Goldene Sicherheitsschuh und die Integration von Ökotec.

Das bereits bestehende Veranstaltungsformat Table Ronde wurde 2017 als Gemeinsam erfolgreich-Abend weiter geführt. Er bringt drei Mal pro Jahr je 20 Fach- und Führungskräfte aus den Unternehmen der Veolia-Gruppe zu einem informellen Abend mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung von Veolia Deutschland und weiteren Vertretern des TOP-Managements zusammen und dient dem direkten Austausch über Strategien, Arbeitsaufgaben, Kunden und aktuelle Herausforderungen.

Auf der Ebene der Zone Veolia Nordeuropa, zu der Veolia Deutschland gehört, leisten die Centers of Excellence einen Beitrag zum Wissenstransfer. In die Arbeit der Gruppen zu verschiedenen Fachthemen wie Kreislaufwirtschaft, Facility Management oder Energieeffizienz bringen sich auch Kollegen aus Deutschland ein.

Weitere Veranstaltungen, die den internen Austausch und die gemeinsame Unternehmenskultur fördern, sind der Top-Management-Dialog für Führungskräfte aus allen Geschäftsbereichen, das WIN-Seminar (Weiterbilden-Informieren-Netzwerken) für den Geschäftsbereich Wasser sowie das Führungskräfte-Seminar des Geschäftsbereichs Entsorgung. Für Nachwuchsmanager aus allen drei Geschäftsbereichen wurde 2016 das Führungskräfte-Entwicklungsprogramm initiiert. Es hat eine Laufzeit von einem Jahr und umfasst fünf Module, die speziell auf Mitarbeiterführung ausgerichtet sind und sich an Manager richtet, die neu in ihrer Funktion sind. Zusätzlich gibt es in der Zone Nordeuropa das Northern European Studies Programm sowie auf der Ebene von Veolia weltweit das Excellence-Programm zur Förderung talentierter Nachwuchsführungskräfte.

Schließen

Ausbildung und Führungskräfte-Nachwuchs

Mit einer aktiven Ausbildungspolitik setzt sich Veolia in Deutschland dafür ein, Fachkräfte für morgen zu gewinnen. Unter dem Motto #DeineAusbildung wirbt Veolia seit 2017 bundesweit in einheitlichem Gewand für die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten innerhalb der Veolia-Gruppe Die neue geschäftsbereichsübergreifende Kampagne umfasst ein Video, Anzeigen, Plakate und Postkarten. Sie entstand unter der Leitung der internen Arbeitsgruppe Ausbildung, mit Impulsen der Auszubildenden selbst sowie mit Unterstützung einer Agentur.

weiterlesen

Seit 2017 gibt es außerdem geschäftsbereichsübergreifende Azubi-Camps. Hier lernen sich die Auszubildenden aus allen Geschäftsbereichen kennen, erfahren mehr über die verschiedenen Tätigkeitsfelder der Gruppe und arbeiten gemeinsam an aktuellen Themen. Insgesamt waren bei Veolia in Deutschland 269 Auszubildende in 20 verschiedenen Ausbildungsberufen beschäftigt, die sich seit 2017 auf einem eigenen Instagram-Kanal der Öffentlichkeit präsentieren. Mehrere Unternehmen der Veolia-Gruppe sind als Top-Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet.

Logo Fair Company

Das Hochschulmarketing zielt auf die langfristige Sicherung des Nachwuchses bei den Fach- und Führungskräften für Veolia ab. Ein wichtiger Schritt war 2017 der Beitritt von Veolia Deutschland zur Fair Company Initiative. Gemeinsam mit 19 eigenständigen Marken der Veolia-Unternehmensgruppe und Veolia Water Technologies bekennt sich Veolia damit zu fairen Bedingungen für Studierende und Absolventen in der Phase der Praxis und des Berufseinstiegs. Die Fair Company-Initiative ist die größte und bekannteste Arbeitgeberinitiative Deutschlands.

Schließen

Veolia PraxisCamps

Das 8. Veolia PraxisCamp Wasser fand 2016 in Braunschweig zum Thema „Urbane Regenwasserbewirtschaftung statt. Wirtschaftliche Lösungen im Spannungsfeld von Gewässerqualität, Stadtklima und Überflutungsschutz“ standen zur Diskussion. Die Hochschul-Teams entwickelten gemeinsam mit einem Paten aus dem Unternehmen ihre innovativen Ansätze zur wirtschaftlichen Speicherung, Nutzung oder Behandlung von städtischem Regenwasser weiter und präsentierten sie vor einer Jury aus Unternehmensvertretern. Es gewannen Studenten der TU Berlin mit ihrem URewaPU-Konzept, das neben Speicherung und Nutzung die Energieerzeugung durch Regenwasser vorsieht.

weiterlesen

2017 fand das 9. Veolia PraxisCamp Energie in Berlin statt – ein studentischer Ideenwettbewerb zum Thema: „Digitalisierung – Chancen für Energiegewinnung, -verteilung und -vermarktung.“ Die Finalisten-Teams der Hochschulen TU Braunschweig und FH Aachen entwickelten ihre Ideen mit jeweils einem Veolia-Paten weiter. Die Sieger-Idee: Veodigitalia, eine App, mit der Endkunden die Energiewende im Blick behalten.

Ab 2018 sollen die Veolia-Praxiscamps in einem neuen Format die Herausforderungen der drei Veolia-Geschäftsbereiche zusammenführen.

Als Hochschulpatinnen und -paten halten ausgewählte Mitarbeiter Kontakt zu ihren ehemaligen Hochschulen und Universitäten in Deutschland. Dieses Netzwerk hilft Veolia, Informationen direkt an den Universitäten zu platzieren, das Veolia PraxisCamp zu bewerben und Praktika, Traineeprogramm und Direkteinstiege zu bewerben.

Der jährliche Veolia Stammtisch bringt Praktikanten, Werk- und BA-Studenten zusammen, die für Veolia in Deutschland tätig sind oder waren. Die Teilnehmer lernen das Unternehmen besser kennen und können Kontakte zu anderen Veolia-Studenten und Nachwuchskräften knüpfen. Für Veolia bietet der Stammtisch die Möglichkeit, die Studenten besser kennenzulernen und den Kontakt zu ihnen nicht zu verlieren.

Schließen

Mitarbeiterzufriedenheit

Mit einer hohen Mitarbeiterzufriedenheit möchte Veolia die Voraussetzungen für ein konstruktives Arbeitsklima schaffen. In einem Drei-Jahres-Rhythmus wird die Mitarbeiterzufriedenheit in einer umfassenden Befragung analysiert. 2015 erfolgte erstmals eine gemeinsame Befragung der Beschäftigten aller Geschäftsbereiche von Veolia in Deutschland nach einer einheitlichen Methodik. Die auf der Grundlage der Ergebnisse erarbeiteten Verbesserungsmaßnahmen wurden 2016 und 2017 umgesetzt. 2018 erfolgt die nächste Befragung.

weiterlesen

Die Unterstützung in besonderen Lebenssituationen gehört zu den Herausforderungen, mit denen Unternehmen angesichts des demografischen Wandels zunehmend konfrontiert sind. Die Unternehmen der Veolia-Gruppe finden darauf entsprechend der spezifischen Bedürfnisse ihrer Beschäftigten Antworten. So entwickelten mehrere Gesellschaften und Standorte der Gruppe individuelle Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeits- und Berufsleben wie beispielsweise Programme für psychische Gesundheit am Arbeitsplatz, zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf und zum Umgang mit Analphabetismus. Mehrere Unternehmen sind auf der Grundlage der Audits von berufundfamilie zertifiziert. Eine Kooperation mit einem Kita-Träger sichert den OEWA-Beschäftigten in Leipzig bereits seit zehn Jahren einen Zugang zu knappen Betreuungsplätzen. Die MIDEWA führte erfolgreich Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ein und teilt ihre Erfahrungen. Seit 2017 bietet auch BS Energy seinen Beschäftigten ein Eltern-Kind-Büro, das vorher bereits an den Standorten Hamburg und Dresden eingeführt wurde um Betreuungsengpässe zu bewältigen. Außerdem stellt BS Energy seit 2016 über einen externen Dienstleister allen Beschäftigten eine Beratungshotline zur Verfügung, die bei allen Problemen, die Auswirkungen auf die Arbeit haben können, eine Hilfestellung geben soll.

BS Energy führte 2016 und 2017 sein Projekt zum demografischen Wandel fort. Nach umfassender Analyse der Situation startete eine Arbeitsgruppe zum Thema Wissensmanagement ihre Arbeit. Auf ihre Empfehlung hin wurden die jährlichen Planungsgespräche um die Themen Wiederbesetzung bzw. Nachfolgeregelung der Planstellen 50+ erweitert. Kontinuierlich werden Wissensträger und Spezialisten im Unternehmen identifiziert und besondere Risiken wie Fluktuation, Ausfall, Vertretbarkeit bewertet. Für die Zukunft ist vorgesehen, Planstellen mit Besetzungseinschränkungen im Alter langfristig zu identifizieren und eine individuelle Standortbestimmung als festen Bestandteil der Mitarbeitergespräche zu integrieren, um Planungssicherheit für das Unternehmen und die jeweiligen Beschäftigten zu schaffen. Darüber hinaus soll eine Gefährdungsbeurteilung zu psychischen Belastungen eingeführt werden. Über die Erfahrungen aus dem Projekt tauschen sich die Personalmanager aller Geschäftsbereiche aus und prüfen die Übertragbarkeit des Vorgehens.

2016 und 2017 galt der Verbesserung gruppenübergreifender Kommunikationsinstrumente besondere Aufmerksamkeit. So erschien 2017 erstmals die neue Mitarbeiterzeitung für Veolia in Deutschland. Das Besondere an „Mein Veolia“: Sie wird von Mitarbeitern für Mitarbeiter geschrieben. Die Beiträge greifen lebendig aktuelle Herausforderungen und Aktivitäten der Geschäftsbereiche auf. Schreibwerkstätten laden zum Verbessern des eigenen Schreibstils ein. Das Heft erscheint vier Mal im Jahr. Bereits Ende 2016 ging ein neues gemeinsames Intranet für Veolia in Deutschland online. Es bietet Informationen aus allen Geschäftsbereichen und fördert damit ebenso die Entwicklung von „One Veolia “.

Auch 2016 und 2017 konnten Beschäftigte der Veolia-Gruppe, die sich pro Jahr mindestens 100 Stunden ehrenamtlich engagieren, über das Programm ProEhrenamt einen Förderbetrag von je 500 Euro für ihre Organisationen erhalten. Seit dem Start des Programms 2014 stieg die Beteiligung stetig. 2017 gab es 148 Bewerbungen um die 50.000 Euro, mit denen pro Jahr 100 Organisationen unterstützt werden können.

Schließen

Vielfalt und soziale Rechte

Veolia Deutschland bekennt sich als Unterzeichner der Charta der Vielfalt zu einer wertschätzenden und vorurteilsfreien Organisationskultur. Unsere Beschäftigten gehören 72 verschiedenen Nationalitäten an. Knapp vier Prozent der Veolia-Beschäftigten haben ein Handicap. Fälle von Diskriminierung sind bei Veolia in Deutschland bisher nicht aufgetreten.

weiterlesen
Logo Charta der Vielfalt

Die in Kooperation mit gemeinnützigen Partnern geschaffenen zusätzlichen Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung beim Recycling von Elektroaltgeräten in Rostock und bei der Textilaufbereitung in Dresden haben Bestand. In Dresden stieg 2016 die Nachfrage nach den aus recycelten Textilien produzierten Putzlappen durch die Eröffnung eines Online-Shops an. Dies ermöglichte vier zusätzliche Einstellungen, so dass 2017 in der Werkstatt in Dresden 15 Menschen mit Behinderung tätig waren.

Im Zuge seines Engagements für einen höheren Anteil von Frauen im Management, startete 2017 mit Unterstützung des Veolia-Campus das Programm „Women in Leadership“ für Europa und den Mittleren Osten. Es ist Teil der Veolia-Diversity-Strategie und wurde bereits in Nordamerika und UK eingeführt. Das Programm, an dem auch eine Kollegin aus Deutschland teilnimmt, dauert sieben Monate und bietet heutigen oder künftigen weiblichen Führungskräften die Möglichkeit ihre Karriere zu beschleunigen, indem sie ihre persönliche Leistungsfähigkeit, ihr Engagement und ihr Selbstvertrauen und damit ihre Sichtbarkeit stärken. Das Programm umfasst kooperatives Arbeiten und individuelles Coaching über einen Zeitraum von mehreren Monaten und unter Einbindung der jeweiligen Führungskraft. Den weiblichen Führungskräften steht darüber hinaus weltweit seit 2016 das Veolia Gender Balance Network für einen Austausch von Ideen und Erfahrungen zur Verfügung.

2017 waren 34,5 Prozent aller Beschäftigten bei Veolia in Deutschland Frauen. Der Anteil weiblicher Führungskräfte (ab Teamleiter-Ebene) lag bei 16 Prozent. Zwei der sieben Geschäftsführer von Veolia Deutschland sind Frauen.

Schließen